Aktuelles
Frauen auf Expedition – in das Jahr 2020
Das Wechselspiel zwischen Strukturwandel und Frauen:
Auf dem Weg zu mehr Gleichstellung in Deutschland,
Studie Deutsche Bank Research, 2008
Ungleichheit zwischen den Geschlechtern ist heute eine Tatsache – sei es aufgrund mangelnder Möglichkeiten oder eigener Wahl. Wer künftig klug entscheiden will, muss verstehen, welche Veränderungen der Ungleichheit der Geschlechter bis 2020 überhaupt denkbar sind. Wir analysieren daher das Wechselspiel zwischen Frauen und dem künftigen strukturellen Wandel –
und entwerfen ein plausibles Zukunftsszenario, für Frauen und von Frauen gestaltet.
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Karrierek(n)ick Kinder – Mütter in Führungspositionen – ein Gewinn für Unternehmen
Studie der Bertelsmann-Stiftung und der EAF Berlin, 2006
Diese aktuelle Studie analysiert die Strategie beruflich erfolgreicher Frauen zur Vereinbarkeit von Karriere und Kindern. Es wurden 500 Mütter in Führungspositionen im Auftrag des Bundesministeriums im Rahmen des Projektes "Balance Familie und Arbeitswelt" befragt. Die Studie gibt einen aufschlussreichen Einblick in die Situation von Müttern in Führungspositionen. Sie zeigt Lösungen auf und nennt praktische Empfehlungen für Unternehmen und Politik.
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Emanzipation oder Kindergeld? – Wie sich die unterschiedlichen Kinderzahlen in den Ländern Europas erklären
Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, 2005
Diese Untersuchung vergleicht die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die unterschiedlichen Kinderzahlen in westeuropäischen Nationen anhand einer Reihe sozioökonomischer Indikatoren.
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Wenn Frauen führen . Tendenzen und Trends aus Führungsetagen
Die Akademie, EMWD, 2004
Befragung von 270 weiblichen Führungskräften durch die Akademie f ür Führungskräfte der Wirtschaft GmbH und European Women´ s Management Development Network. „Immer mehr Frauen entscheiden sich für eine Karriere mit Führungsverantwortung, während zugleich immer mehr Unternehmen entdecken, dass sie auf den 'Frauenfaktor Führung' nicht verzichten können.“ Die Studie geht den Fragen nach: „Wie erleben Frauen in Führung den Umgang mit der Macht?
Welche Hürden und Blockaden müssen sie überwinden? Welche Strategien wenden sie an? Wie wollen sie sich weiterentwickeln?“
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Frauen in Führungspositionen in OWL – eine Studie
Barbara Tigges-Mettenmeier, Personalmanagement, 2004
2004 wurden Entscheider aus zehn Unternehmen aus OWL – unterschiedlicher Größe und Branche – zur aktuellen Situation der Führungsfrauen in ihren Unternehmen befragt. Sie nannten zudem ihre Meinung zu den Hintergründen der Situation und zur gewünschten Entwicklung. 90 % der Befragten gaben an, dass sie bei gleicher Qualifikation der Kandidaten gerne mehr Frauen in ihre Fach- und Führungsteams einbinden möchten.
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Ungenutzte Potenziale
Frauen erreichen schon heute eine hohe formale Qualifikation:
- 54 % eines Abiturjahrganges sind weiblich
- 50 % der Hochschulabschlüsse machen Frauen
- 45 % der Erwerbstätigen sind Frauen
- 10,4 % aller Führungspositionen im Management werden von Frauen besetzt
- 8,1 % der Führungspositionen in Großunternehmen besetzen Frauen
Unternehmen wünschen sich, mehr Frauen für qualifizierte Fachaufgaben und Führungspositionen zu gewinnen. Trotz der hervorragenden Qualifikationen, die Frauen vorweisen können, gelingt es den Unternehmen nicht oder nur sehr vereinzelt, ihre Führungsteams durch weibliche Kompetenzen zu erweitern.
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Diversity im Management
Das Prinzip von Diversity im Management beschreibt die Vielfältigkeit als Bereicherung. Die Menschen bringen die Vielfalt von Lebens- und Berufserfahrung, Sichtweisen und Werten als Kapital in ihren Arbeitsbereich ein. Die unterschiedlichen Sichtweisen und Lebenswirklichkeiten von Frauen und Männern im Management einzubinden ist in mehrfacher Hinsicht für den zukünftigen Erfolg von Bedeutung.
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Mangel an Bewerberinnen
Die Gründe für die Unterbesetzung der Führungspositionen mit Frauen sind vielschichtig. In einigen technischen Fachbereichen gibt es nur vereinzelt ausgebildete Frauen. Weiterhin sind Unternehmensstrukturen und -kulturen oft männergeprägt und damit für Frauen weniger attraktiv. Karrierewege sind für diese häufig schwieriger nachvollziehbar. Außerdem entscheiden sich Frauen eher für die Familienarbeit.
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Literaturtipps
"Spiele mit der Macht"
von Marion Knaths, ISBN: 978-3-455-50027-1, 128 Seiten,
Preis: 12,95 EUR
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"Kinder und Karrieren: Die neuen Paare" Kathrin Walther, Helga Lukoschat , 1. Auflage 2008, 176 Seiten,
ISBN 978-3-89204-988-3
Preis: 22,00 EUR
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"Oben Ohne – Warum es keine Frauen in unseren Chefetagen gibt", Barbara Bierack , November 2006, Econ Verlag
"Karrierek(n)ick Kinder. Mütter in Führungspositionen – ein Gewinn für Unternehmen", 2006, Broschüre, 102 Seiten,
€ 16,– / sFr. 28,60. ISBN-10 3-89204-890-8
"Wer
führt in (die) Zukunft? – Männer und Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft in Deutschland – Die 4. Studie", Sonja Bischoff, 2005, W. Bertelsmann Verlag
"Einsame Spitze – Frauen in Organisationen", Doris Krurpholz, September 2004, SV Verlag für Sozialwissenschaften, 235 Seiten